Für alle statt für wenige


Charta der Lohngleichheit im öffentlichen Sektor

Von spliestal, 13. Januar 2019

Eine Motion von Dominique Meschberger und Joel Bühler der SP-Fraktion

Liestal, 20. August 2018

Die Charta wurde 2O16 von Bundesrat Alain Berset und Regierungsmitgliedernaus 25 Kantonen und Gemeinden lanciert.
Mit der Unterzeichnung der Charta manifestieren Bund, Kantone und Gemeinden den Willen, sich als Arbeitgebende für die Lohngleichheit einzusetzen.

  1. Verwaltungsinterne Sensibilisierung für das Bundesgesetz über die Gleichstellung von Frau und Mann (GIG);
  2. Regelmässige Überprüfung der Lohngleichheit in der Verwaltung;
  3. Förderung der regelmässigen Überprüfung der Lohngleichheit in den der öffenilichenHand nahestehenden Körperschaften ;
  4. Einhaltung der Lohngleichheit im Rahmen des öffentlichen Beschaffungs- und/odersubventionswesens durch die Einführung von Kontrollmechanismen;

5. Teilnahme am Monitoring des Eidg. Büros für die Gleichstellung von Frau und Mann

EBG, welches das gemeinsame Engagement bündelt und sichtbar macht.

Die Lohngleichheit für Frau und Mann ist in der Verfassung verankert. Die Realität sieht aber anders aus. Mit der Unterzeichnung der Charta zeigt eine Gemeinde ode ein Kanton den Willen, diese Realität der Verfassung anpassen zu wollen. Die Charta gibt keine Termine vor. Mit der Unterzeichnung wird lediglich eine Absicht erklärt.

Wenn eines oder mehrere der fünf Anliegen der Charta bei uns bereits gelebt werden, können wir stolz sein und verlieren erst recht nichts bei der Unterzeichnung.

lch denke, dass Liestal hier mit gutem Beispiel voran gehen sollte.

Wir bitten den Stadtrat, diese Charta zu unterzeichnen und mit der guten Arbeit weiter zu machen.

Die Motion wurde vom Einwohnerrat umgewandelt als Postulat an den Stadtrat überwiesen.